Raus aus dem Rathaus, rein ins Gespräch
Beim Schaftag in Maihingen suchte die ILE Nordries bewusst den direkten Kontakt zu den Menschen
Fast noch spätsommerlich zeigte sich das Wetter beim Schaftag in Maihingen am Sonntag, 27. September. Beste Bedingungen für viele Besucher – und für die ILE Nordries, die den Tag ganz bewusst nutzen wollte, um sichtbar zu werden und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.
Denn wer steckt eigentlich hinter der ILE Nordries? Was macht sie – und was bringt die Zusammenarbeit der Gemeinden vor Ort? Die ILE verbindet die fünf Gemeinden Fremdingen, Ehingen am Ries, Maihingen, Marktoffingen und Wallerstein. Gemeinsam arbeiten sie an Projekten, die die Region stärken und das Leben vor Ort weiterentwickeln. Noch nicht jeder kennt den Zusammenschluss. Umso wichtiger war für die Verantwortlichen der direkte Kontakt.
„Schön war der direkte Kontakt und das große Interesse“, sagt Stefan Bayerle, Erster Bürgermeister von Marktoffingen. Besonders positiv sei gewesen, dass sich auch Menschen für die Arbeit der ILE interessierten, die von einzelnen Projekten gar nicht unmittelbar betroffen seien.
Was hinter der gemeinsamen Arbeit steckt, wurde anhand konkreter Beispiele deutlich. Vorgestellt wurden unter anderem das Regionalbudget, die Nachbarschaftshilfe und „Streuobst für alle“.
Für die jüngsten Besucher gab es einen besonderen Anreiz: Beim ILE-Memory mussten Motive aus bereits umgesetzten Regionalbudget-Projekten zusammengefunden werden. Das Spiel kam bestens an. Zahlreiche Kinder machten mit und konnten dafür einen kleinen Gewinn mit nach Hause nehmen. „Es waren wirklich sehr viele Kinder, die das Memory gespielt haben“, berichtet Daniela Thum, Erste Bürgermeisterin von Maihingen.
Auch sie zieht ein positives Fazit: „Toll waren das gute Miteinander und der hervorragende Ablauf, insbesondere auch die Kontakte mit den Leuten.“ Die Resonanz sei deutlich größer gewesen als erwartet.
Wer selbst etwas anregen wollte, konnte Wünsche und Ideen an einer Pinnwand hinterlassen. Die Vorschläge waren breit gefächert, darunter auch Ideen für gemeinsame Umweltprojekte. Im Mittelpunkt stand jedoch vor allem, die ILE Nordries als Ansprechpartnerin bekannter zu machen und den direkten Draht zu den Menschen in der Region herzustellen.
Am Ende blieb vor allem eines: viele Gespräche, neue Kontakte und ein persönlicher Austausch über Gemeindegrenzen hinweg. Für die ILE Nordries war der Schaftag damit genau das, was sie sich vorgenommen hatte: sichtbar sein, zuhören und miteinander ins Gespräch kommen.

